Regionaler Planungverband
 
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Erstellung von Prognosen und problemorientierten Analysen



Bevölkerungsvorausberechnung in den Kreisen der Mecklenburgischen Seenplatte bis 2030


In der Region Mecklenburgische Seenplatte sank die Bevölkerungszahl von 353.163 Einwohnern im Jahr 1990 auf 293.145 Einwohner im Jahr 2008. In den 18 Jahren betrug der Bevölkerungsverlust, der sowohl auf Abwanderung als auch auf Geburtenausfälle zurückzuführen ist, damit ca. 17 %.

Der Trend wird sich in der Region Mecklenburgische Seenplatte weiter fortsetzen. Bis zum Jahr 2030 wird ein weiterer Bevölkerungsrückgang von 28,7 % gegenüber dem Jahr 2006 prognostiziert.

Das Amt für Raumordnung und Landesplanung Mecklenburgische Seenplatte hat im November 2009 eine regionalisierte Bevölkerungsprognose bis zum Jahr 2030 für die Planungsregion Mecklenburgische Seenplatte, die Landkreise Demmin, Mecklenburg-Strelitz, Müritz und die kreisfreie Stadt Neubrandenburg erarbeitet. Das Basisjahr für die Rechnung der Regional- und Kreisprognosen ist 2006.

Grundlage für die regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung ist die „4. Landesprognose zur Bevölkerungsentwicklung in Mecklenburg-Vorpommern bis zum Jahr 2030“.



Strategiepapier zum Bevölkerungsrückgang in der Mecklenburgischen Seenplatte

Der Einwohnerrückgang und die veränderte Bevölkerungsstruktur (u.a. Überalterung, Frauenmangel) in der Region Mecklenburgische Seenplatte erfordern eine Anpassung sozialer, technischer und privater Infrastrukturbereiche. Vor dem Hintergrund immer knapper werdender öffentlicher Haushalte stehen die regionalen Akteure vor der Aufgabe, die infrastrukturelle Versorgung in der Mecklenburgischen Seenplatte sicherzustellen und Infrastruktureinrichtungen dem Nachfragepotenzial quantitativ und in ausreichender Qualität möglichst kosteneffizient anzupassen. Gleichzeitig muss ein regionaler Konsens hinsichtlich der Umsetzung gemeinsamer und auf die Aktivierung der regionalen Potenziale ausgerichteter Handlungsstrategien herbeigeführt werden.

Die Region Mecklenburgische Seenplatte stellt sich den Herausforderungen des demografischen Wandels unter Motto „Bevölkerungsrückgang in der Mecklenburgischen Seenplatte: Aktiv gestalten statt passiv erleiden“. Das Strategiepapier zum Umgang mit der Bevölkerungsvorausberechnung bis 2020 wurde durch den Vorstand des Regionalen Planungsverbandes Mecklenburgische Seenplatte im April 2005 bestätigt.

Die Mecklenburgische Seenplatte befasst sich als Modellregion u.a. mit Anpassungsstrategien und Handlungsansätzen zur Gewährleistung der infrastrukturellen Versorgung. Nähere Informationen zum Modellvorhaben der Raumordnung finden Sie hier.



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